Tischkarten und Sitzordnungen

Hier erhalten Sie Tipps für die Anordnung der Tische, Zusammenstellung einer Tischordnung und wie man die Gäste richtig plaziert.

Beginnen wir gleich mit einem praktischen Beispiel. Im Saal feierten wir eine Hochzeit für 88 Personen mit Büffet:

Sitzplan 88 Personen Am wichtigsten Tisch in der Mitte sitzt das Brautpaar mit den nächsten Verwandten. Und zwar um so näher beim Brautpaar, je enger diese verwandt oder befreundet sind. Die Trauzeugen gehören auch in unmittelbare Nähe des Brautpaares.

Weiter außen dann die Freunde und Bekannten und die weiter Verwandten. Manchmal muss man auch Leute einladen, die man nur flüchtig kennt (z.B. Ehe- und Lebensparter von Arbeitskollegen), die setzt man dann dorthin, wo sie vermutlich die meisten Gesprächspartner finden.

Die genauen Feinheiten der Tischordnung gehören zu der Oberklasse der Diplomatie, mit der man manch verwickelte Verwandtschaftsverhältnisse durchaus vergleichen kann. Wird Tante Erna neben Onkel Herbert sich nicht langweilen, wenn der immer von seinem Angelverein erzählt? Sollte man die beiden nicht lieber getrennt setzen?

Setzen Sie keinen Vegetarier neben einem begeisterten Jäger. Das geht nicht wirklich gut.

Ältere und empfindliche Personen lieber nicht in die Nähe des Eingangsbereichs oder der Band. Lieber in die Nähe der Heizung. Und so weiter und so weiter. Ich bin froh, dass mir diese Arbeit meist von den Brautleuten und deren Verwandten abgenommen wird. Tips gibt es auch auf www.hochzeit-perfekt-geplant.de

Was die Musik betrifft, hat es sich sehr bewährt, den Musiker oder DJ etwas erhöht platziert, welche man beispielsweise über http://www.podeste-traversen.de/ beziehen kann.

Die Blockform

Blockform Die Blockform eignet sich am Besten für kleinere Gesellschaften, nicht mehr als 20 Personen. Hervorragend geeignet ist der Kleine Festsaal.

Sie sollten einen passenden Raum haben, der nicht wesentlich größer ist als die Tischform. Die Form ist nicht geeignet, wenn Sie tanzen wollen oder eine Show präsentiert bekommen, weil nicht von allen Plätzen gute Sicht ist. Dagegen fördert diese Tafelform sehr das Gespräch.

Die T-Form

T-Form Für etwas größere Gesellschaften kommt auch die T-Form in Betracht. Je nach Raumgröße eignet sie sich für Feiern bis zu etwa 25-30 Personen. Die Raumausnutzung ist schlechter als bei der Blockform, doch manchmal ist nichts anderes möglich, zum Beispiel, wenn eine vorhandene Sitzbank integriert werden muss. Die Form ist sehr festlich, da das Brautpaar etwas hervorgehoben ist.

Die U-Form

U-Form Die U-Form ist sehr variabel und wird deshalb oft bevorzugt. Von 25 bis zu etwa 75 Personen ist hier alles möglich, je nach Raumgröße auch noch mehr. Die Raumausnutzung ist gut, jedoch können sich bei großen Gesellschaften auch mal sehr lange Wege ergeben, was den Serviceablauf verzögern kann. Hier ist also gute Organisation wichtig. Der Nachteil dieser sehr beliebten Tafelform ist die zwar festliche, aber relativ starre Tischordung.

Die Sternform

Stern-Form Die Stern-Form wendet man bevorzugt bei sehr großen Hochzeitsfeiern an. Die Raumausnutzung ist ganz hervorragend, so dass auch kleinere Räume geeignet sind. Die Wege zum Gast sind kurz, so dass der Service sehr schnell ablaufen kann, zumal die Tische für sich kleine Inseln bilden. Der große Haupttisch ist für Verwandte des Brautpaares gedacht, während auf den Inseln außen herum die Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte Platz finden. Durch die lockere Anordnung entsteht sofort Kommunikation, die Plätze werden erfahrungsgemäß nach dem Essen oft gewechselt. Eine sehr lebendige Tischanordnung, mit der wir beste Erfahrungen gemacht haben.

In der Praxis kann man diese Formen vielfältig abwandeln. Es spricht zum Beispiel nichts dagegen, den einen Schenkel des "U" länger als den anderen zu machen. Oder aber zusätzliche Tische für Blumen und Geschenke aufzustellen. Ein Rednerpult, Spieltische für Kinder.

 

Gasthaus Roter Ochs - Kirchplatz 3 - 91301 Forchheim - Tel. +49 9191/4511

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